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Etwas altes. Der erste Eintrag ist unten. Da es sich um ein Tagebuch handelt, wurden Grammatik-, Rechtschreib- bzw. Logikfehler nicht korrigiert.

Irgendwo im Text wird außerdem von einer Skizze die Rede sein - diese ist verloren gegangen. 

Viel "Spaß".

 

  Stützpunkt des Kampfes - Samstag, 7. April 2007

Ich grüße den treuen Leser!
Einen Monat ist es nun her, seit ich das letzte mal die aktuelle Situation im
Krieg zwischen "mus musculus" und der Menschheit niederschrieb´.
Kein Wunder, schließlich war ich die ganze Zeit im Krankenhaus! Natürlich hat-
te ich meinen Notizblock dabei und beobachtete genau jeden Schritt, den die Leu-
te dort taten. Zu Veröffentlichen war in dieser Zeit leider sehr schwierig! An dem
Tag, an dem sie mich einlieferten, konnte ich ja noch schnell mit meinem blutend-
en Armstumpf aus dem Auto stürzen, meine Mutter abhängen und in ein Internet-
cafe flüchten, um noch schnell meine neuste Berichterstattung abzutippen und
abzuschicken.
Wie dann der Krankenwagen angefahren kam und sie die Türen aufrissen, wurde
mir schwummerig vor den Augen.
"Du hast es geschafft, Mark:", dachte ich. "Du hast ein weiteres mal die Wahrheit
unter die Leute gebracht, die geblendet sind von der äußeren Schönheit der Mäuse.
Die nicht das schwarze in ihren Herzen erkennen.
Du darfst dich jetzt ausruhen."

Am nächsten Morgen wachte ich im Krankenhaus auf. Zwitschernde Vögel verspot-
teten mich in meiner Müdigkeit und erweckten meinen Zorn.
Doch irgendwie war ich zu kraftlos, um ihn richtig zu entwickeln. Er verflüchtigte sich
und machte einem angenehmen Gefühl der Melancholie Platz.
Der schönste Moment, den ich in langer Zeit erlebt hatte.
Ich öffnete die Augen.
Ja, ich war wirklich im Krankenhaus, in einem dieser 100% sterilen und dadurch ir-
gendwie ekelhaften Räume 10 Meter über der Erde. Schade, hätte ich meine Augen
doch bloß zugelassen und die Welt genossen, die meine Ohren mir eröffneten.
Ach, und dann kam da die Schwester. Und ich sah das Zeichen auf ihrer Schwestern-
kappe, ein Hakenkreuz.
Ja, ein Hakenkreuz! Sofort wurde mir klar, das ich immernoch im Krieg war. Und das
diese Schwester nur Teil eines größeren Ganzen sein konnte.
ALLES war mir klar.
Z.b., das die Mäuse Hitlers Gehirn aus der Gerichtsmedizin geklaut haben. Und
das eine von ihnen es gegessen hat.
Reinkarnation... Ich habe nie daran gezweifelt, aber das sie AUF DIESE WEISE funk-
tioniert, hätte ich damals nie gedacht.
Diese Neue Maus, oder nennen wir sie einfach "Hitler 2", hat sich dann wiederum
einen beliebigen Körperteil abgeschnitten und ihn in das Essen des Chefarztes gesch-
muggelt. Daraus folgt:
1. Die besagte Maus ("Hitler 2" will, das ich von der Bildfläche verschwinde; wahrscheinlich
beobachtet sie mich schon seit Wochen in meinem Zimmer.
2. Es gibt mehr als eine Reinkarnation von Hitler; Davon bekannt sind mir bisher nur "Hitler 2"
und "Hitler 3" (Chefarzt des Krankenhauses).
Nun, zurück zu der Schwester. Natürlich war das Hakenkreuz, das ich auf ihrer Mütze ent-
deckte, kein solches im ursprünglichen Sinne. Es war leicht abgeändert, doch da ich ein
großer Fan des Mangas "Hellsing" bin und natürlich weiß, wie die Hakenkreuze in der deut-
schen Version zensiert wurden, kannte ich diese Form des Zeichens schon.
Zum besseren Verständnis jedoch habe ich eine kleine Skizze in den Anhang getan.
Jedenfalls stellte sie frischen Kartoffelbrei mit Bratwurst auf den Tisch neben meinem Bett und
wünschte mir einen "Guten Appetit".
"Fick dich doch selbst, Nutte!!! ICH esse KEIN GIFT!!", dachte ich mir. Ich bedankte mich
jedoch, um kein Aufsehen zu erregen. Das war ihr genug, sie verließ das Zimmer.
Was sollte ich tun?
Natürlich kamen mir sofort vielfältige Einfälle. Nachdem ich jedoch beschlossen hatte, nicht die
Scheisse aus der Krankenschwester zu prügeln und sie langsam totzufoltern (da ich noch
schwach war), verwarf ich auch gleich den Gedanken, das Essen wegzuschütten und vorzugau-
keln, das ich es gegessen hätte - über kurz oder lang würde es ja doch nichts bringen.
Also stand ich mühevoll auf. Unglaublich, wie sehr einem da die zweite Hand fehlt!
Ich lief zum Fenster und guckte herum.
6. Stock. Schlimmer konnte aus kaum kommen. Und überall um das Krankenhaus herum
Stacheldraht. Doch ich hatte eine Lösung.
Die Spritze. Auf dem Esstisch.
Ich nahm sie und brach die Nadel ab. Aus der Bettdecke zog ich einen langen Faden und band ihn
um die Nadel.
Mit meiner Selbstgebauten Harpune stellte ich mich nun ans Fenster.
Wie jeder weiß, können Habichte im Sturzflug Schallgeschwindigkeit weit überschreiten. Und Ha-
bichte gab es hier genug! Mussten sie nurnoch den Sturzflug antreten.
Und da war es auch schon soweit. Einer der Habichte zog an und ich hörte, wie er die Schallge-
schwindigkeit überschritt. In diesem Moment wurf ich die Nadel quer durch seinen Kopf. Für Au-
genlicht war da leider kein Platz mehr, huhä!
Jedenfalls stellte ich mich dann auf die Fensterbank und sprang nach oben. So lenkte ich den Ha-
bicht in die richtige Richtung und flog mit ihm ganz easy über den Stacheldrahtzaun. Auf der an-
deren Seite angekommen prallte der Habicht auf dem Straßenasphalt auf und platzte. Ich aß
sein Gehirn um an die Endorphine zu kommen und begann zu rennen. Zu rennen, zu dem einzigs-
ten Menschen, den ich in diesen Zeiten noch vertraue.
Frank Rübenzahl (Anmerkung des Autors: Name geändert).
Ich kannte die Gegend, durch die ich rannte. In einer halben Stunde würde ich bei ihm sein, wenn
mich die Nazis nicht erwischen würden. Er würde mich verazten können, da bin ich mir sicher.
Er kann einfach alles.

Ja, und hier bin ich nun bei ihm. Der neue Stützpunkt ist errichtet, denn meinen Eltern vertraue ich
nichtmehr. Mein Armstumpf ist den letzten Wochen verheilt.
Der Krieg hat gerade erst begonnen.

Bis zum nächsten mal,
euer
Mark Kordetzki

 

Die Macht des Fleisches - Mittwoch, 7. März 2007

Niederlage!
Zwei Tage sind nun vergangen, seit ich der Maus meine simple, aber doch geniale
Falle gestellt habe. Die Maus ist leider nicht in die Falle gelaufen - und mir ist na-
türlich auch klar, warum.
Ja, ich muss dumm gewesen sein, den Fehler an meiner Falle nicht zu erkennen...
Den Köder.
Sie haben richtig gelesen! Natürlich ist eine Bärenfalle ANSICH (bis auf das den-
Boden-schmutzig-machende zerteilen <<<< Jedoch praktisch wegen meinem "Plan
zur Ejakulation auf die Innereien der Maus" (nachzulesen in der Einleitung)) ein vorzüg-
liches Mittel zum Fangen einer Maus - aber es gibt da ein Problem.
So ein Steak ist einfach zu köstlich, um es einfach in der Falle verrotten und es von
den Innereien UND meinem Ejakulat beschmutzen zu lassen.
Das ist auch der Grund, wegen dem ich erst heute darüber schreibe - erstens nimmt
so ein Krankenhausaufenthalt nicht nur wegen dem Aufenthalt ansich, sondern auch
wegen Hin- und Rückfahrt ein hohes Maß an Zeit in Anspruch und zweitens bin ich
das Schreiben mit beiden Händen gewohnt, was mir mitlerweile nichtmehr möglich ist.
Aber, ich habe das Steak genossen! Und mein Blut machte die Angelegenheit zu ei-
ner besonders saftigen Delikatesse.
Die Macht des Fleisches ist nuneinmal unberreichbar - die der Maus aber schon.

Mein kleiner Bruder aber hatte eine vorzügliche Idee. Wie ich so, das Steak verzehrend
und den Stumpf, der von meiner Hand übrig war, leckend, dalag, Stürmte er auf mich zu.
Ich schrie: "Krankenhaus! Krankenhaus!" (ich weiß - mit vollem Mund schreit man nicht,
und es war auch bestimmt etwas undeutlich, aber mein Bruder schiehn mich zu verste-
hen).
Mein Bruder jedoch hatte eine fabelhafte Idee.
"Mark - das hat Zeit! Ist dir denn nicht klar, dass du soeben den perfekten Köder gefun-
den hast!?" Ich verstand erst, als er sein Taschenmesser herauskramte und von mein-
nem Stumpf ein paar Stücke abschnitt. Er probierte auch - "Also, wenn das der Maus
so gut schmeckt wie mir, ist sie schon so gut wie tot.". Er wusste nichts von meiner
sexuellen Fixierung zur Maus und erwähnte es deshalb auch nicht, aber auf dem darauf
folgenden Weg ins Krankenhaus erzählte ich ihm alles ganz genau.
Nebenbei erwähnt, wenn man auf eine durchtrennte Aterie draufdrückt und das Blut staut,
kann man es - spritz! - seinen (im Idealfall) unwissenden Mitmenschen ins Gesicht
spritzen. Klingt lustig, war auch lustig, aber die Omi im Krankenhaus fand das nicht.
Es tut mir Leid.
Doch ich werde ihr Genugtuung verschaffen, indem ich die Maus - mit der das ja schließlich
angefangen hat - den Garaus machen werde.
Zur Sicherheit werde ich auchnoch ihr Blut trinken, denn es ist mir äußerst befremdlich,
dass sie in den 45min., in denen sich das Steak noch nicht in meiner Hand/meinem Ma-
gen befunden hat, dieses auch nicht angerührt hat.
Da geht etwas satanistisches vor, und ich werde mir ihre dunklen Mächte einverleiben,
falls sie existieren.
Sicher ist sicher.

Bis zum nächsten mal,
ihr
Mark Kordetzki
 

 

Chroniken der Schlacht - 5. März 2007

Einleitung

Guten Tag!
Es ist einige Monate her, als ich nach dem Mittagessen mit meinem
kleinen, aber durchaus intelligenten Bruder über die Verschwörung der
Mäuse gegen die Menschheit diskutierte.
Im folgenden beeindruckte mich wie nicht selten seine Scharfsinnigkeit, die
die einesdurchschnittlichen 6-jährigen deutlich überschreitet.
Als er mir also unterbreitete, dass er von einer baldigen Übernahme der
Erde durch "mus musculus" - oder auch der "Hausmaus" - ausginge, konn-
te ich nicht anders, als laut aufzulachen. Ich fragte ihn, woher er diesen
Dreck denn herhatte.
Anstatt eine Antwort abzugeben, legte er meine Lieblingsplatte auf den Tisch -
Black Sabbath's Sabbath Bloody Sabbath. Ich war verwirrt; noch mehr,
als er die Platte einlegte, Track 5 (Killing yourself to live - ein Meilenstein der
Musikgeschichte) auswählte, spielte er sie nicht normal, sondern rückwärts ab.

Zuerst hörte ich nur einen unglaublichen Brei, aber als mir mein kleiner Bruder
den Text zeigte, den er hier herausgehört hatte, begann ich zu verstehen, und
mir wurde bewusst, was er hier entdeckt hatte.
Kranke Scheisse.... Wow.
In 5:41min. nimmt der Sänger nicht nur den Anschlag auf das World Trade
Center, sondern auch viele andere Katastrophen unserer westlichen Zivilisation
in den letzten Jahren auf. Doch die wesentliche Botschaft bezieht sich auf ein
Ereignis, welches in der Vergangenheit liegt.
Bevor ich jedoch diese Botschaft hier veröffentliche, möchte ich sie bitten, noch
einmal ganz tief durchzuatmen.

Tiefer.

Ganz tief.

Und nochmal.

Und tiefer.

Jaaaaa, genau so.

Und nun lesen sie die letzte Botschaft Osbourne's:

MICES LEADER [...] IS SON OF SAME NAMED POLITIC (1:35)
HE HUMAN (1:50)
THEY EVIL BREED (2:05
THEY WILL MAKE [...] THINGS WHICH WILL MAKE PEOPLE DIE (2:20)



Einige Monate, nach dem ich dies begriff - genauer gesagt, am 2. März 2007 - bemerkte
ich das erste mal eine Maus in meinem Zimmer. Geschickt huschte sie unter meiner Tür
hindurch und verschwand hinter meinem Schrank. Ich konnte sie nichtmehr auffinden,
doch Nachts hörte ich, wie sie durch meine Wand krabbelte.
Und ich habe sie seitdem jede Nacht gehört.
Natürlich habe ich es auch schon mit Fallen probiert! Und natürlich nicht mit den Kackdingern,
bei denen die Maus lebendig bleibt (huhä, höchstens was für Frauen und Idioten!) - ich habe mir
von meinem Opa die fetten Dinger besorgt, die so mancher Schwachmat auch für Bären benutzt
(benutzt eure Fäuste ihr Huren!) heißen die. Und was Bären fangen kann, wird sicherlich an
einer Maus nicht scheitern.Ich freue mich schon auf den Moment, in dem mus musculus versuchen
wird, der Falle das fette Steak zu entreißen - aber weit wird sie nicht kommen, denn die Falle
wird sie in zwei Teile teilen und ihre Innereien auf dem Boden verteilen. Um ihre Kameraden
abzuschrecken (und nicht nur deshalb), werde ich dann in ihre Eingeweide ejakulieren und
ihren Kopf an einem Drahtseil an meine Zimmertür hängen.

Wie auch immer; in den nächsten Tagen, Wochen, vielleicht auch Monaten oder
Jahren, werde ich ihnen hier im Stile eines Tagebuchs den weiteren Verlauf des Krieges
schildern. Sollte die Maus dem Steak nicht wiederstehen können - womit mein persöhn-
liches Problem gelöst wäre - werde ich ihnen vermehrt über die politische Lage und das
Verhalten ihres Anführers, den altbekannten Sohn seines Vaters George W. Bush
(auch wenn ich jenen zuvor nicht namentlich erwähnte) berichten.
Ich bin mir sicher, am Ende werden wir Sieg erringen über die geistig Schwachen, die sich
vom Feind überreden ließen.

Auf das Mäuseblut fließen möge!

-Ihr Mark Kordetzki 




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